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An der Ausbildung von Fachkräften besteht ein Interesse der gesamten Gesellschaft. Deswegen engagiert sich die Bundesregierung mit dem Hochschulpakt 2020 des →Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Schaffung zusätzlicher Studienplätze in den "alten" und die Aufrechterhaltung der bestehenden in den "neuen" Bundesländern.
Gemäß der im Juni 2009 beschlossenen →zweiten Programmphase erhalten die "neuen" Bundesländer pauschal 179 Mio. € vom Bund direkt und eine Umlage in Höhe von 5 % der Mittel, die der Bund an die westdeutschen Flächenländer zahlt. Damit erhalten sie ihre bestehenden Kapazitäten, die sie für die Ausbildung von "Landeskindern" aufgrund des Demographieknicks nach 1989 sonst nicht mehr benötigen würden. Insgesamt finanziert die Bundesregierung zwischen 2011 und 2015 275.000 zusätzliche Studienplätze zu 50% mit.
In den alten "Bundesländern" werden - abgesehen von den Stadtstaaten - die Kapazitäten an bestehenden Standorten erhöht und in Nordrhein-Westfalen sogar →neue Hochschulen gegründet.
Der Bund beteiligt sich im Rahmen des Hochschulpakts mit 20 % an den Kosten von Forschungsvorhaben der →Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Neben dem Hochschulpakt ist die Exzellenzinitiative zur Stimulierung des Wissenschaftsstandorts Deutschlands ein weiteres großes Projekt des →BMBF.